Donnerstag, 14. Oktober 2021

Rezension Winterglück und Nelkenduft

 “Winterglück und Nelkenduft” von Emilia Schilling

“Winterglück und Nelkenduft”
Autorin: Emilia Schilling 
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€
Seiten: 336
Erscheinungsdatum: 20. September 2021

Heute möchte ich dir das Buch “Winterglück und Nelkenduft” von der lieben Emilia Schilling vorstellen.

Dies ist nun der letzte Band ihrer Wien Jahreszeitenreihe.


Meine Meinung 

Inhalt

In diesem letzten Teil nimmt uns die Autorin mit in das winterliche Wien und wir begleiten Romi wie sie mehr zu sich selbst findet und zur Ruhe kommt.

Romi kommt nach einigen Jahren zurück in ihre Heimatstadt Wien, um das Teegeschäft ihrer Großtante gemeinsam mit ihrer Schwester zu übernehmen. Ihre Schwester sträubt sich aber ein wenig, dass nun Romi auch im Teegeschäft mitarbeiten und eingelernt werden soll, da sie Angst davor hat, dass Romi schon bald wieder die Abenteuerlust packt und sie, lieber wieder im Ausland arbeiten möchte.

Dadurch hat Romi nicht gerade den besten Start in Wien. Doch Romi ist wirklich interessiert daran, das Teegeschäft gemeinsam mit ihrer Schwester weiterzuführen und dann gibt es noch den Schreiner Niko.

Schreibstil

Emilias Schreibstil ist auch hier wieder leicht und flüssig. dadurch konnte ich gut in das Buch finden und es nur so verschlingen. Es ist ein richtiger Wohlfühlroman, für kalte Herbs/Wintertage und das Setting rund um das weihnachtliche Wien hat mir sehr gefallen. Beim lesen hatte ich durch die Beschreibungen der Autorin, sofort auch wieder Bilder im Kopf.

Was mir in der Geschichte aber etwas zu kurz kam, war die Liebesgeschichte, diese hätte etwas präsenter sein können.

Die Informationen rund um das Teegeschäft fand ich sehr interessant, hier merkt man wirklich wie sich die Autorin, mit der Materie auseinandergesetzt hat.


Fazit 

Ein kurzweiliger Wohlfühlroman für einen gemütlichen Leseabend mit einer Tasse Tee.


Larissa

Montag, 20. September 2021

Rezension Die Highlanderin

 “Die Highlanderin” von Eva Fellner


Die Highlanderin 
Autorin:Eva Fellner
Verlag: Aufbau Verlag 
Preis: 15 €
Seiten: 505 
Erscheinungsdatum: 17 Mai 2021

Heute möchte ich dir den ersten Band der Buchreihe rund um die Highlanderin von Eva Fellner vorstellen. Die Autorin hatte mich angeschrieben und mich gefragt ob ich an dem Buch Interesse habe, da mich der Klappentext dann sofort angesprochen hatte, bekam ich das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt.

Meine Meinung 

Handlung 

Island 1289: als junges Mädchen kommt Enja bei einem Schiffsunglück in die Fänge von Menschenhändlern. Von diesen wird sie in den Orient entführt und dort zur Assasinin ausgebildet. Als junge Frau begibt sie sich nun auf die Suche nach ihren Wurzeln und macht sich auf den Weg nach Schottland, doch dort herrscht ein erbitterter Krieg. Enja gerät dazwischen und wird schwer verletzt. Zum Glück wird sie noch rechtzeitig von dem Clanführer James Douglas gerettet und er nimmt sie mit auf seine Burg. Dort kommt sie langsam wieder zu Kräften und ist auch schon schnell von James fasziniert. Als James dann in englische Gefangenschaft gerät unternimmt Enja alles um ihn zu retten!

Schreibstil
Eva Fellner hat einen bildhaften und flüssigen Schreibstil, sodass ich sobald ich in die Geschichte gefunden hatte, das Buch gut lesen konnte. Am Anfang habe ich ein wenig gebraucht um in die Geschichte zu kommen, als ich aber eingetaucht war ließ mich die spannende Geschichte rund um Enja nicht los. Manche stellen fand ich ein wenig brutal, was natürlich aber gut in Geschichte passt, da die Zeit in der Enja lebt so war.
Die Handlung wird ansonsten in zwei Strängen erzählt. Zum einen wird Enjas Geschichte in der Gegenwart erzählt und im anderen Handlungsstrang erleben wir die junge Enja und begleiten sie in ihrer Jugend im Orient.

Fazit 
Das Buch hat mir nachdem ich in die Geschichte gefunden hatte, gut gefallen. Am Anfang brauchte ich etwas Zeit um in die Geschichte zu finden, die Kapitel waren mir stellenweise etwas zu lang.
Ansonsten hat mir die Geschichte rund um die unglaublich starke und zu ihrer Zeit sehr emanzipierte Enja sehr gefallen! Enja ist eine tolle Protagonistin, die ich gerne begleitet habe und mit der ich gut mitfiebern konnte.
Ich freue mich schon sehr auf den 2. Band, der am 17.10.2021 erscheint.
Das Buch kann ich allen empfehlen die gerne historische Romane mit starken Protagonisten lesen!

Vielen Dank an den Aufbau Verlag und die Autorin!


Larissa 



Mittwoch, 15. September 2021

Rezension Eine Familie in Berlin

 “Eine Familie in Berlin Paulas Liebe” von Ulrike Renk


Eine Familie in Berlin Paulas Liebe
Autorin: Ulrike Renk
Verlag: Aufbau Verlag 
Preis: 12,99 €
Seiten: 501

Heute möchte ich dir den Auftaktband der neuen Reihe von der Autorin Ulrike Renk vorstellen. Dankenswerterweise habe ich das Buch von der Presseagentur ehrlich und anders und dem Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Von der Autorin Ulrike Renk, wollte ich schon immer ein Buch lesen, da mir schon die Ostpreußensaga, die ich als Hörbuch gehört hatte, sehr gefiel. 

Meine Meinung 

Handlung
In diesem Roman geht es um das Leben der Paula Oppenheimer, die sich später in den Dichter Richard Dehmel verliebt, diesen heiratet und dann selbst Schriftstellerin wird. Ein Roman über eine starke Frau, die trotz vieler Widrigkeiten weiterkämpft!

Berlin Ende des 19 Jahrhunderts: Paula wächst wohlbehütet bei ihrer Familie am Rande von Berlin auf, bis Paulas Tante ihr das Angebot macht zu ihr zu ziehen. Paulas Familie ist weder arm noch reich, doch sie können Paula nicht die gute Bildung bieten, die ihre Tante ihr ermöglichen kann. 
Nach längerer Bedenkzeit zieht Paula schließlich zu ihrer Tante, bei der sie weiter lernen kann und ihren Interessen, dem Klavierspiel und ihrer Liebe zur Literatur mehr nachgehen kann. Sie erweitert dadurch immer mehr ihren Horizont und nimmt auch an einigen Salons teil. Über ihren Bruder Franz mit dem sie tief verbunden ist, lernt sie dann schließlich den Dichter Richard Dehmel kennen, in den sie sich nun auch verliebt. Doch ihre Familie ist gegen diese Verbindung da, Richard ein Träumer ist, der nichts fertig bringt und sich nur für seine Schreiberei interessiert. Diese Situation macht Paulas Familie Sorgen, da er so keine Familie ernähren kann und möchte deshalb der Verbindung zwischen den Beiden nicht zustimmen.


Schreibstil und Protagonisten

Der Schreibstil der Autorin und die Worte, die sie nutzt sind sehr stilvoll, einfach nur wundervoll!Ihr Schreibstil ist auch sehr detailliert, so entstehen beim Lesen von diesem Buch sofort Bilder im Kopf. Dadurch konnte ich mich auch gut in Paula hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Die Geschichte ließ sich auch durch den flüssigen Schreibstil schnell lesen, so flog ich nur so durch die 500 Seiten. Teilweise wollte und musste ich das Buch stellenweise aus der Hand legen, da über einem Großteil der Geschichte eine gewisse Melancholie liegt.  

Die meisten Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen, besonders Paula und ihre AugusteTante. Wen ich von Anfang an irgendwie nicht mochte, war Richard Dehmel. 


Fazit
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen, da es mich sehr berührt hat und einfach wundervoll geschrieben ist! Ich kann das Buch allen ans Herz legen die tiefgründige Geschichten mit historischem Hintergrund Lieben und sich für Musik und Literatur interessieren. Im Frühjahr 2022 erscheint dann der 2. Band.

Vielen vielen Dank nochmal an die Presseagentur ehrlich und anders und an den Verlag!

Larissa 



Sonntag, 12. September 2021

Rezension die Fotografin Band 5

 „Die Fotografin das Ende der Stille“



Heute möchte ich dir den fünften Band der Reihe rund um die Fotografin Mimi Reventlow vorstellen. Die Autorin Petra Durst – Benning zählt, wie ihr vielleicht schon wisst, seit vielen Jahren zu  meinen Lieblingsautorinnen.

Meine Meinung 

Inhalt

Gerade erst haben Mimi Reventlow und ihr Geschäftspartner Anton zusammengefunden und sich ihre Liebe zueinander eingestanden und schon wird ihre Liebe auf die Probe gestellt. Mimi bekommt die einmalige Chance nach Hollywood zu gehen um dort Aufnahmen der berühmten Chrystal Kahla zu machen, die niemand anderes ist als Christel Merkle, die vor Jahren spurlos aus Laichingen verschwunden war. 

Schreibstil und Geschichte 

Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte und freute mich sehr auf die neuen Abenteuer mit Mimi und mit Anton. Das Buch konnte ich durch Petras Schreibstil teilweise wieder nicht weglegen, da ich unbedingt wissen musste wie es weitergeht. Die Zeit rund um die Stummfilmära hat Petra spannend in ihre Geschichte eingeflochten. 


Nun zur Geschichte und zu den Figuren

Die Protagonisten machen in diesem Finalenband ganz unterschiedliche Entwicklungen durch, die ein oder andere Entwicklung hätte ich so nicht erwartet. Trotz aller Umwege die so mancher Protagonist hier macht, hat Petra es erstklassig geschafft alles zu einem schönen Ende zu bringen.

In diesem Band hat mir besonders der Protagonist Alexander gefallen, seine Geschichte fand ich sehr spannend. Es war aber auch interessant zu sehen wie sich Anton nach dem Krieg verändert hat und wie er für seinen Herzenswunsch alles riskiert. 

Fazit

Wer die anderen Teile der Reihe schon gelesen hat muss unbedingt auch diesen Band lesen!

 

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! 

Larissa


Donnerstag, 9. September 2021

Rezension 365 Tage Dieser Tag

 

„365 Tage Dieser Tag“ von Blanka Lipinska



Der erste Band 365 Tage hatte ja schon nicht viel Handlung und die Protagonisten waren auch nicht wirklich sympathisch. Genau so geht es mit den Beiden in diesem zweiten Band weiter.

Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass der zweite Band besser wird, diese Hoffnung wurde leider nicht erfüllt!

Die Handlung hier wird erst ab Seite 400 spannend, bis dahin plätscherte die Geschichte nur so dahin.

Zwischen Laura und Massimo war es ein ewiges hin und her mit der Frage ob Laura ein Mädchen oder einen Jungen bekommt. Über dieses Thema diskutierten die Beiden fast in jedem Kapitel. Ansonsten haben Laura und Massimo ca. alle 5 Seiten Sex, Streiten und Laura rennt von Massimo davon, oder sie würde gerne Champagner trinken oder es wird gekokst…

Das war es dann auch schon im Großen und Ganzen mit der Handlung des zweiten Teils. Die Figuren machen kaum eine Entwicklung durch, echt schade!

Trotz all der Kritik werde ich wahrscheinlich den dritten Band lesen, da ich nach dem Ende, welches wirklich spannend war und mir gefallen hat, wissen muss wie es weitergeht!


Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!


Larissa

Sonntag, 30. Mai 2021

Rezension Elsas Glück

 Rezension "Elsas Glück" von Beate Maly

Leider Schwächer als der erste Band!

Infos zum Buch:
Titel: "Elsas Glück"
Autorin: Beate Maly
Verlag: Blanvalet
Preis: 11,00 Euro Taschenbuch
eBook: 8,99 Euro

Heute möchte ich dir den zweiten Band der Reihe rund um die Familie Sonnstein vorstellen! Hier findest du meine Rezension zu dem ersten Band "Lottes Träume". 

Meine Meinung

Wien 1928: Die 22 - jährige Elsa Sonnenstein studiert Psychologie und Pädagogik und kann es kaum erwarten, das Erziehungswesen zu verbessern. Bei einem Projekt für ihr Studium arbeitet sie in einem Heim und lässt sich dort für die Kinder etwas ganz besonders einfallen, um diese in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. Schon Elsas Mutter Lotte hatte im ersten Band viele Ideen und wollte viel bewirken. In diesen Punkten kommt Elsas also ganz nach ihrer starken und mutigen Mutter.

Von dem ersten Band konnte mich die Autorin Beate Maly wirklich begeistern, doch hier bei dem zweiten Band hat dies leider nicht so recht geklappt. Kommen wir aber zuerst zu den positiven Punkten.

 Der Schreibstil ist in diesem Buch auch sehr flüssig, sodass man gut durch die Geschichte rund um Elsas kommt. Was mir an dem Buch auch gefällt, ist das Pädagogikthema, welches sehr gut recherchiert ist. Besonders spannend fand ich hier die Einblicke in das Führsorgesystems des 20. Jahrhunderts und wie die Protagonistin Elsa den Heimkindern mit modernen Ansätzen helfen und diese ermutigen möchte. Ein weiterer Punkt, den ich auch sehr spannend fand, waren die Schilderungen der Arbeiterunterkünfte und die Schilderungen zu dem Leben in Wien im 20. Jahrhundert.

Donnerstag, 27. Mai 2021

Rezension Palais Heilgiendamm

 Rezension "Palais Heiligendamm Ein neuer Anfang" von Michaela Grünig

Empfehlenswerte Familiensaga

Palais Heiligendamm Ein neuer Anfang
Autorin: Michaela Grünig
Verlag: Lübbe
Seiten: 576
Broschiert: 14,90 Euro
Erscheinungsdatum: 30 Oktober 2020


Heute möchte ich dir den ersten Band rund um das Hotel Palais Heiligendamm vorstellen.

Meine Meinung

Handlung

Heiligendamm 1912: Die Berliner Hoteliersfamilie Kuhlmann hat große Pläne. Sie möchten mit ihrem Hotel dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Doch die High Society lässt sich nicht so schnell abwerben und der sensible Sohn Paul, der eigentlich das Hotel übernehmen soll, hat kein wirkliches Interesse an der Arbeit im Hotel und möchte viel lieber Musiker sein. Dies kommt der Tochter Elisabeth gar nicht so ungelegen, sie hat ein viel besseres Gespür für das Hotelgeschäft, doch sie ist ja nur eine Frau. 

So weiß Herr Kuhlmann nicht mehr weiter und bittet den Emporkömmling Julius von Falkenhayn um Hilfe, der auch großes Interesse an der Tochter Elisabeth zu haben scheint.

Schreibstil

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, dadurch konnte ich das Buch sehr gut lesen. Erzählt wird aus der Sicht von drei Hauptprotagonisten, Elisabeth, der zweitältesten Tochter von Paul, dem Sohn, der sich für Musik begeistert und von dem Stubenmädchen Minna, welches den Traum hat, Köchin zu werden. 

Durch diese verschiedenen Sichtweisen bekommt man einen guten Einblick in den Hotelalltag und hat auch so beide Seiten im Blick. Zum einen erleben wir die Sichtweisen der Hoteliersfamilie und dann bekommen wir durch Minna Einblicke in das Geschehen als Bedienstete der Familie Kuhlmann. 

Die Handlung ist sehr packend, mit vielen Schicksalsschlägen. Was auch sehr spannend war, wie sich der Hotelalltag im Verlauf der Geschichte durch den 1. Weltkrieg verändert hatte und plötzlich zur Hälfte ein Lazarett war. 

Fazit

Ich habe das Buch nur so verschlungen und nach diesem echt spannenden und gemeinen Ende kann ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen.

Was mich aber ein wenig genervt hat, war das Hin und Her von Elisabeth (sie kann nur sehr schwer eine Entscheidung treffen), dies wirkte teilweise etwas kindisch. Ich hoffe, dass sie sich im zweiten Band in dieser Hinsicht ändert.


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!


Larissa